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6 Tipps fürs Malen mit Öl

von 23. November 2016 Ein Kommentar

Praktische Tricks mit denen ihr besser arbeiten könnt

Das Malen mit Öl gehört zu den beliebtesten Maltechniken und gilt vielen Künstlern als Königsdisziplin. Kein Wunder, denn die Ölfarbe (in der Regel Leinöl) besitzt einige knifflige Eigenschaften, deren Umgang Anfänger erst einmal richtig lernen müssen. Viele Hobbymaler scheuen sich deshalb vor dem Malen mit Öl.

Dafür gibt es einige Gründe: Zum einen sind Ölfarben teurer als Acryl- oder Wasserfarben, zum anderen ist der Malprozess insgesamt etwas aufwendiger. Das Trocknen der Ölfarben auf dem Malhintergrund dauert länger (wobei es auch hier Mittel gibt, um den Prozess zu beschleunigen) und auch das Reinigen der Pinsel und Paletten dauert seine Zeit. Doch der Aufwand lohnt sich! Mit Ölfarben lassen sich deutlich intensivere und tolle Farbergebnisse erzielen. Außerdem verzeiht Öl auch leichter Patzer: Wenn man sich vermalt, kann man mit einem Tuch die Farbe wieder abnehmen – bei Wasserfarben ist dies nicht möglich.

Hier kommen sechs Tricks, wie ihr noch besser mit Öl arbeiten könnt.

1. Hochwertige Farben kaufen

Natürlich sind Ölfarben teuer – dennoch sollte man beim Kauf der Farben auf eine gute Qualität achten und nicht die günstigsten Farben kaufen. Denn auf lange Sicht ist das teurer: Billige Farben haben weniger und schwächere Farbpigmente – man verbraucht also wiederrum mehr Farbe davon und zahlt am Ende drauf.

2. Terpentin oder Terpentin-Ersatz?

Um Ölfarbe zu verdünnen wird klassischerweise Terpentin verwendet. Da dieses jedoch sehr stark riecht, verwenden wir in der „Academy of Fine Art“ ein Terpentin-Ersatz, das kaum riecht. Wenn ihr auch Ersatz verwendet, achtet bitte trotzdem darauf immer gut zu lüften! Auch Terpentin-Ersatz beinhaltet Dämpfe, die auf Dauer schädlich sein können.

3. Pinsel richtig waschen

Nach dem Malen sollten die Pinsel gut ausgewaschen werden. Dafür braucht ihr allerdings keine teuren Reinigungsmittel. Wir empfehlen euch einfache, handelsübliche Kernseife. Funktioniert genauso gut wie Pinselseife und ist viel billiger.

4. Keine Zeit zum saubermachen?

Wenn ihr im Stress seid und keine Zeit habt die Pinsel zu säubern, lasst sie trotzdem nicht einfach stehen: Die Pinsel trocknen durch die Farbe aus und gehen mit der Zeit kaputt. Ihr könnt die Pinsel einfach in Terpentin-Ersatz tauchen, mit Papier kurz abwischen und in Klarsichtfolie wickeln. So trocknen sie nicht aus und es reicht sie auch erst am nächsten Tag zu reinigen.

5. Farben aufbewahren – Teil 1

Habt ihr euch Farben vorgemischt oder einfach zu viel Farbe übrig, könnt ihr diese mit einem einfachen Trick länger aufheben. Dazu die Farbe mit Hilfe eines Spatels in eine einfache Plastikspritze geben und die Spritzenöffnung mit Kreppband zukleben. So habt ihr praktische eure eigene Farbtube.

6. Farben aufbewahren – Teil 2

Eine weitere Möglichkeit ist, die Farbe in einen kleinen Napf wie z.B. in leeren Wassermalkästen für Kinder zu geben. Auf die Farbe etwas Wasser füllen (keine Angst Öl und Wasser vermischt sich nicht) sodass dieser bis zum Rand verschlossen ist. Die Ölfarbe ist somit praktisch versiegelt und trocknet nicht aus.

Habt ihr noch weitere solcher Tipps? Wie reinigt ihr eure Pinsel? Und mit was arbeitet ihr lieber – Terpentin oder lieber Ersatz?

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