Tutorial

Landschaften zeichnen

von 2. Juni 2016 Keine Kommentare

Landschaften zu zeichnen oder auch zu malen finden viele Menschen faszinierend.

Es macht nicht nur Spaß, sondern ist im künstlerischen Bereich auch die einfachste Thematik.
Landschaften zeichnenEgal ob ihr mit Bleistift oder Kohle zeichnet, stellt sicher dass ihr immer mit qualitativ hochwertigen Materialien arbeitet. Dazu gehören Bleistifte bzw. Kohle in verschiedenen Härtegraden und ein gutes Zeichenpapier. Bevor ihr anfangt stellt sich noch die Frage der Motivauswahl. Wenn das Wetter gut ist geht am besten raus in die Natur. Für einen einfachen Einstieg empfehle ich einen nicht zu sonnigen Tag zu wählen, da ihr euch dann nicht zu sehr mit dem Thema Licht auseinander setzen müsst. Die Sonne sollte euch so oder so beim zeichnen auf keinen Fall direkt in die Augen scheinen und somit blenden. Beachtet außerdem, dass die Sonne wandert und sich dadurch auch der Schatten verändert. Ihr könnt aber auch ein schönes Foto wählen oder eine Alte Meister Kopie. Das Motiv bzw. die Landschaft muss euch einfach emotional packen.
Wenn ihr den richtigen Platz oder die richtige Vorlage gefunden habt geht es los.

Der erste Schritt ist das Bild einzuteilen. Achtet bei der Komposition darauf, dass ihr euren Horizont nicht in die Bildmitte platziert, das wirkt langweilig. Alles was über oder unterhalb der Bildmitte ist sieht interessant aus. Nach dem Einzeichnen der Horizontlinie fangt ihr an die einfachen Elemente im Bild darzustellen. Verwendet hierfür einfache Formen. Bei diesem Schritt geht es darum alle groben Elemente bzw. Formen im Bild festzuhalten und die Proportionen abzustimmen. Zeichnet also die Berge oder Bäume, den Weg oder See ein. Details sind in dieser Stufe unwichtig.

Landschaften zeichnen
Wenn ihr auf diese Weise die Komposition mit allen Hauptelementen und den passenden Proportionen eingezeichnet habt geht es eine Stufe weiter.

Ein kleiner Tipp, wenn ihr etwas auf der Vorlage habt oder draußen seht, dass euch nicht gefällt oder ihr nicht wisst wie man es am besten zeichnet: Lasst es weg. Niemand wird später bemerken ob etwas fehlt.
Da ihr mit Bleistift bzw. Kohle zeichnet müsst ihr schwarz/weiß bzw. grau/weiß denken. Zeichnet in euer Bild die Schatten ein. Dann geht es ans Schattieren. Überlegt welche Elemente am dunkelsten sind und wo das Licht am stärksten ist – diesen Bereich lasst ihr so weiß wie das Papier. Schattiert das Bild ohne dabei an Details zu denken. Es geht erst einmal darum die Tonalitäten festzulegen – wie dunkel muss ich wo werden oder wie hell.

Zum Schluss wird dann an den Details gearbeitet – Grashalme, Blätter der Bäume, Blumen, etc. Denkt daran, dass die Dinge die im Vordergrund sind, detaillierter ausgearbeitet werden müssen. Damit erzeugt ihr mehr Tiefe im Bild.

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