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Selbstporträts in der Kunst – Selfies gab es schon in der Antike

von 26. August 2016 Keine Kommentare
Selbstporträts

Selbstporträts oder heutzutage Selfies sind aus der gegenwärtigen Welt nicht wegzudenken.

Selbstporträts haben sich durch die Fotografie als Boom, insbesondere mit der Verbreitung in den Sozialen Medien wie Facebook, Twitter und Instagram inflationär entwickelt. Die Welt der Stars und Sternchen nutzt das Selfie zur Selbstdarstellung und Unterhaltung der Fan Base. So sieht man die Selbstporträts häufig aus dem Alltag, was in uns Nahbarkeit, Neugier und Sympathie auslöst.

Das Selbstporträt oder Selfie ist ein sehr wichtiges Instrument der Selbstdarstellung geworden und die Anzahl der Likes, Follower und Abonnenten machen den Erfolg der Selbstdarstellung in der heutigen Welt messbar. Durch diesen Boom hat man den Eindruck, dass der Trend zum Selbstporträt erst in den letzten Jahren aufkam. Das stimmt so nicht!

Selbstporträts gab es schon in der Antike!

Der menschliche Drang zur Selbstdarstellung war schon immer da, nur in einer anderen Form. Vor der Entdeckung und Entwicklung der Fotografie war das Selbstporträt noch eine künstlerische und Handwerkliche Leistung. So haben Künstler ihre Selfies vor einem Spiegel gezeichnet oder gemalt oder es wurden Skulpturen angefertigt. Dabei war der künstlerische Anspruch sehr hoch. Zur realistischen Selbstdarstellung mussten Künstler realistisch malen und zeichnen können.

Portrait malen oder zeichnen gehört zur Königsdisziplin in der Kunst. Heutzutage gibt es nicht viele Künstler, im Vergleich zur damaligen Zeit, die das realistische Malen und Zeichnen vom lebenden, realen Model beherrschen können. Bei einem Selbstporträt steigt der Anspruch an das handwerkliche Können realistisch zu malen und zu zeichnen noch.

Selbstporträts in der geschichtlichen Entwicklung

Wisst ihr, welchen Selfie-Trend es in der Kunstepoche Gotik gab? Künstler haben sich selbst in ihre epischen und religiösen Gemälde rein gemalt. Was heute wesentlich schneller im Photoshop geht, war früher höchst anspruchsvolle und hoch angesehene künstlerische Arbeit.

Ein sehr bekannter „Selfieist“ der Renaissance war Albrecht Dürer. Sein erstes realistisches Selbstporträt hat er im Alter von 13 Jahren gezeichnet, sich selbst noch puristisch dargestellt. Die nächsten Selbstporträts mit 22, 27 und 29 Jahren, in feinen Gewändern. Und letztendlich hat er mit 38 Jahren sein Selbstporträt als Akt zur Selbstdarstellung genutzt.
Wie würden Künstler von heute ein Selbstporträt malen oder zeichnen? Ricky Larsson, ein schwedischer Künstler, zeigt sich in einer besonderen Form der Selbstdarstellung (3. Bild oben).

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Selbstporträts in der Kunst
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Das Selbstporträt oder Selfie ist ein sehr wichtiges Instrument der Selbstdarstellung geworden und die Anzahl der Likes, Follower und Abonnenten machen den Erfolg der Selbstdarstellung in der heutigen Welt messbar.
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